FAQ – Häufige Fragen zur psychologischen Beratung

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur psychologischen Beratung in meiner psychotherapeutischen Privatpraxis in Kiel.


Grundsätzliches

Muss ich psychisch erkrankt sein, um zu Ihnen in die Beratung zu kommen? ▼

Nein. Beratung richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die keine Diagnose haben. Es reicht, wenn Sie eine Frage, Entscheidung oder Situation beschäftigt.

Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Psychotherapie? ▼

Psychotherapie ist eine Heilbehandlung für psychische Erkrankungen mit Krankheitswert, etwa Angststörungen, Depressionen oder Zwangsstörungen. Sie folgt einem strukturierten Ablauf mit probatorischen Sitzungen, einer Diagnose und einer Kostenübernahme durch private Krankenversicherung oder Beihilfe. Beratung setzt keinen Krankheitswert voraus. Sie ist eine Selbstzahlleistung, in der Regel kürzer angelegt und stärker auf eine konkrete Fragestellung oder Lebenssituation fokussiert.

Was ist der Unterschied zu einem Coaching? ▼

Coaching ist ein nicht geschützter Begriff und wird oft von Personen ohne psychologische oder psychotherapeutische Ausbildung angeboten. Ich bin approbierte Psychologische Psychotherapeutin und bringe dieses Fachwissen auch in die Beratung ein – etwa wenn psychische Belastungen im Hintergrund eine Rolle spielen, die in reinem Coaching leicht übersehen werden.

Ist Beratung auch sinnvoll, wenn es mir "eigentlich" gut geht? ▼

Ja. Viele Menschen kommen in die Beratung, obwohl sie insgesamt gut zurechtkommen, aber bei einer konkreten Frage oder Entscheidung nicht weiterkommen. Das ist ein völlig legitimer Grund.


Kosten

Wie funktioniert das "Pay what you can"-Modell? ▼

Sie entscheiden selbst, welchen Betrag zwischen 80 und 250 Euro pro Sitzung Sie zahlen – orientiert an Ihrer finanziellen Situation. Es gibt keine Bedürftigkeitsprüfung und keine Rechtfertigung, die ich von Ihnen erwarte. Ich vertraue darauf, dass Menschen diese Einschätzung gut selbst treffen können, und möchte damit dazu beitragen, dass Beratung weniger eine Frage von finanziellen Privilegien ist.

Warum bieten Sie kein festes Honorar an? ▼

Weil ich glaube, dass gute Beratung nicht davon abhängen sollte, wie viel jemand verdient. Mit der Spanne von 80 bis 250 Euro ermöglichen diejenigen, die mehr zahlen können, anderen den Zugang zu diesem Angebot.

Übernimmt meine private Krankenversicherung oder Beihilfe die Kosten? ▼

Nein, Beratung wird als Selbstzahlleistung abgerechnet, da kein Krankheitswert vorausgesetzt wird. Manche Zusatzversicherungen erstatten anteilig – fragen Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Versicherung nach.


Ablauf

Wie viele Sitzungen brauche ich? ▼

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Anliegen lassen sich in ein bis zwei Gesprächen klären, andere brauchen mehr Zeit. Wir besprechen das gemeinsam und Sie entscheiden, wie lange Sie die Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

Ist Beratung auch online möglich? ▼

Ja, ich biete Beratung sowohl in meiner Praxis als auch online über einen datenschutzkonformen Videosprechstundenanbieter an.

Wie schnell bekomme ich einen Termin? ▼

Für Beratung stehen in der Regel kurzfristiger Termine zur Verfügung als für Einzeltherapie. Kontaktieren Sie mich gern per Mail oder vereinbaren Sie direkt online einen Termin.


Vertraulichkeit & Übergang zur Therapie

Unterliegt die Beratung der Schweigepflicht? ▼

Ja, als Psychologische Psychotherapeutin unterliege ich der beruflichen Schweigepflicht – unabhängig davon, ob es sich um Therapie oder Beratung handelt.

Kann aus einer Beratung eine Therapie werden? ▼

Ja, das kommt vor. Wenn sich im Gespräch zeigt, dass eine Psychotherapie sinnvoller wäre, bespreche ich das offen mit Ihnen und wir klären gemeinsam die nächsten Schritte.


Alle Informationen zu meinem Beratungsangebot finden Sie auf der Seite Beratung. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie mich gern.